Nichts ist so, wie es scheint – oder doch?
Kurz nach Mitternacht im November. Der Himmel über Zürich ist klar. Ein bissiger Wind weht durch den Hirschengraben. Es ist vergleichsweise still, sogar der Verkehrslärm hält sich in Grenzen. Menschen sind nur noch wenige unterwegs. Sie laufen zügig, sind dick eingepackt und versuchen sich mit hochgezogenen Schultern und eingezogenem Kopf vor der in-den-Nacken-kriechenden Kälte zu schützen. Sie bleiben schemenhaft, flüchtig, unbekannt. Doch, wer ist das?
Text + Bild: Jasmin Pünchera
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